Meine Damen und Herren,
liebe Parteifreunde!
Am 5. Juni 2011 hat die Mitgliederbefragung der Hamburger CDU für meinen Parteifreund Marcus Weinberg eine relative Mehrheit der Stimmen ergeben. Das Ergebnis im Einzelnen entnehmen Sie bitte der Homepage des CDU Landesverbandes,
www.cduhamburg.de. Ich habe daraufhin auf eine Kandidatur für das Amt des/der Landesvorsitzenden in einer Stichwahl verzichtet. Ich danke allen, die mich bei der Mitgliederbefragung unterstützt haben und vor allem auch denen, die mich in den Wochen der Bewerbung begleitet und mich ermutigt haben. Die Welle der Zustimmung und der Solidarität vieler hat mich getragen und tief beeindruckt.
Ein Stichentscheid unter den Mitgliedern, der allein sinnvoll gewesen wäre, hätte die Partei über die Sommerpause im Ungewissen gelassen. Es ist nun an der Zeit, dass die Partei wieder zu Kräften kommt und ihre Rolle in der Stadt wieder wahrnimmt. Die CDU-Fraktion hat schon beherzt ihre Oppositionsrolle angenommen und wir als Partei müssen nun Vertrauen bei den Bürgern zurück gewinnen. Marcus Weinberg hat die Chance erhalten, den Reformprozess, der mit der Mitgliederbefragung eingeleitet wurde, fortzusetzen und er kann mit meiner Unterstützung und der vieler Mitglieder rechnen, wenn er konsequent bei der Öffnung der Partei hin zu den Mitgliedern bleibt und wir offen alle wichtigen politischen Fragen mit den Mitgliedern diskutieren und dann entscheiden. Sehr im Zentrum wird die Debatte um und die Fortschreibung eines Hamburger Grundsatzprogrammes stehen, aber auch die gesellschaftlichen Fragen und Fragestellungen der Bundespolitik wie die Energiewende gehören eindeutig an der Basis diskutiert und am Ende auf einen für Mitglieder offenen Parteitag.

Die Frage des Mitgliederentscheids auf Landesverbandsebene und auch die gleiche Teilhabe von Frauen in Führungspositionen auf allen Ebenen der Hamburger CDU bleiben ebenso auf meiner Agenda wie meine Forderung nach der Besinnung auf unsere Kernthemen abseits der Beliebigkeit, die Gift für unsere Partei und unser repräsentatives politisches System ist. Zugleich muss unsere Partei offen bleiben für gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen.
In der Bürgerschaft habe ich das Amt der wirtschaftspolitischen Sprecherin übernommen und damit ein wichtiges Aufgabenfeld, bei dem es auch gilt, verlorengegangenes Vertrauen in unsere CDU wieder herzustellen.
Und natürlich bleibe ich auch für meinen Wahlkreis Blankenese in allen politischen Fragen stets an vorderster Front aktiv.
Ich verspreche Ihnen, ich bleibe am Ball.
Mit herzlichem Gruß

Karin Prien, MdHB
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Wofür ich stehe
Solide Grundlage
- moderne Bürgerpartei mit mehr Transparenz und Mitgliederbeteiligung
- klare Positionierung als Partei der bürgerlichen Mitte
- Werteorientierung und Pragmatismus statt Beliebigkeit
- Politik von Menschen aus der Mitte der Gesellschaft für Menschen aus der Mitte der Gesellschaft
- Sachlichkeit und Kompetenz statt Parteitaktik
- langfristige und nachhaltige Konzepte mit Bürgerbeteiligung
- soziale Netzwerke nutzen und Präsenz der CDU in den Netzwerken fördern
- CDU als Ort der Begegnung
Bürgerliche Politik für Hamburg
- verlässlicher Partner der Wirtschaft für ein ressourcenschonendes, technologiefreundliches Wachstum
- Hamburg weiter auf den Weg zur lebenswerten, internationalen, wachsenden Metropole führen
- solide und nachhaltige Haushaltspolitik
- staatliche Leistungen auf den Prüfstand stellen
- Schuldenverbot 2015 einhalten
- familienfreundliche Lebens- und Arbeitsverhältnisse schaffen
- mehr Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
- soziale Gerechtigkeit durch gute Schulen und gerechte Bildungs- und Aufstiegschancen für alle Kinder in allen Stadtteilen schaffen
- Sicherheit auf unseren Straßen
- Generationengerechtigkeit erhalten und ausbauen