Weg vom Abiwahn – hin zu gleichwertigen Alternativen

Heute hat Schulsenator Ties Rabe das längst überfällige neue Konzept zur Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe vorgestellt. Dieses soll in den Lehrplänen fest verankert und im Schuljahr 2017/18 erprobt und im folgenden Jahr verbindlich eingeführt werden.

Dazu erklärt Karin Prien, schulpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Endlich hat Senator Rabe ein Konzept vorgelegt, mit dem Schülern auf dem Weg zur Berufswahl die Verunsicherung genommen und Orientierung gegeben werden soll. Die vielen Studienabbrecher und die freibleibenden Ausbildungsplätze sprechen eine deutliche Sprache, über die auch steigende Abiturientenzahlen nicht hinwegtäuschen können. Schülerinnen und Schülern muss aufgezeigt werden, dass das Abitur nicht der einzige Weg ist, erfolgreich durchs Leben zu gehen. Dem Druck der Gesellschaft muss an dieser Stelle entschieden begegnet und Alternativen müssen aufgewertet werden. Denn auch eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung muss als gleichwertiger Bildungsweg Anerkennung finden. Hier bedarf es einer Kooperation von Schule, Eltern und Unternehmen, um zu einer höheren Wertschätzung einer dualen Ausbildung, die weltweit einen ausgezeichneten Ruf genießt, zu gelangen. Aus diesem Grund muss bereits in der Mittelstufe der Gymnasien mit der Berufsorientierung begonnen werden.“

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