Rot-Grün sollte auch bei anderen Standorten zur Flüchtlingsunterbringung Einsicht zeigen

Am Sonntag hat sich Rot-Grün mit der Bürgerinitiative VIN (Vorrang für Integration und Nachhaltigkeit) in Rissen auf die Umsetzung des Konsenses geeinigt.

Dazu erklärt Karin Prien, flüchtlingspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Hinsichtlich der Unterbringung von Flüchtlingen in Rissen hat bei Rot-Grün nach zähem Ringen nun endlich die Vernunft gesiegt. Es ist gut, dass die Bürgerinitiative wichtige Punkte durchsetzen konnte. Sehr unbefriedigend ist aber, dass es mit dem Standort Suurheid bislang lediglich eine gute Lösung bei den höchst umstrittenen Flüchtlingsunterkünften nach der ,Perspektive Wohnen‘ gibt. Am Mittleren Landweg, am Öjendorfer Park oder am Hörgensweg in Eidelstedt ist die Belegung beziehungsweise die geplante Belegung dagegen höchst integrationsfeindlich. Auch in Rissen gibt es noch offene Punkte. So ist weiterhin ungewiss, ob die Schulen die benötigten Kapazitäten rechtzeitig zur Verfügung stellen können. Auch die erforderliche Verkehrsanbindung, speziell die vorgesehene Brücke über die S‐Bahn im Bereich Suurheid, ist noch nicht endgültig gesichert. Wir erwarten auch, dass in die Planung zur dringend benötigten Erweiterung der Turnhalle am Schulcampus Rissen endlich Bewegung kommt.“

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